Neben den Uferzonen in Lützel und Neuendorf soll auch Ehrenbreitstein ein authentisches Bild der romantischen Rheinlandschaft erhalten.

Kern- und Randbereiche in Koblenz

Mosel- und Rheinpromenade von der Altstadt bis zur südlichen Vorstadt sollen teilweise ihre historischen Bilder wiedergewinnen und die Rheinlache eine ökologische Aufwertung. Sogar die „Operette auf der Rheinlache“ ist wieder in der Diskussion. Zur Erinnerung: Diese schwimmende Operettenbühne mit den Zuschauertribünen in den Rheinanlagen zog rund eine Million Gäste an. Bis ein Anwohner die Operettenspiele wegen „ruhestörendem Lärm“ gerichtlich absetzen ließ.


Dr. Dieter Marcos, Historiker
Zu den sogenannten Randbereichen der BuGa zählen u. a. das Fort Asterstein, der Glockenberghang, das Pfaffendorfer Rheinufer sowie Schloss Stolzenfels mit seiner Parkanlage. Und: Fort Konstantin am Karthäuser Hang. Hierüber sprachen wir mit Dr. DieterMarcos, Historiker und Geschäftsführer des Fördervereins Pro Konstantin:
„Ich halte es für wichtig, die Festungsanlagen touristisch nutzbar zu gestalten bzw. so zu verbessern, dass sie auch anderweitig nutzbar sind, beispielsweise für kulturelle Veranstaltungen.“ Ebenso wünscht sich Marcos im Zusammenhang mit den BuGa-Vorbereitungen eine gesamte Verbesserung der städtebaulichen Situation, als Beispiele seien hier der Hauptbahnhof und der Friedrich-Ebert-Ring genannt. „Ein Traum, der mir vorschwebt, ist eine individual- verkehrsberuhigte Innenstadt mit ausreichender Parkmöglichkeit.“ Was fehlt noch für die südliche Vorstadt? „Ein Top- Hotel am Hauptbahnhof wäre perfekt.“

BuGa 2011 - Bundesgartenschau in Koblenz